Fachgespräch:Zukunft der thermischen Abfallverwertung in Deutschland
Titel
Fachgespräch:Zukunft der thermischen Abfallverwertung in Deutschland
Datum
21.01.2016
Veranstaltungsort
Hotel Hilton Raum Rhein Berliner Freiheit 2
53111 Bonn
Beschreibung

An alle DGAW-Mitglieder,


an alle Interessenten,

Einladung zum Fachgespräch zum Thema:



Zukunft der energetischen Abfallverwertung in Deutschland 21.01.2016


Ort: Hotel Hilton, Saal Rhein, Berliner Freiheit 2, 53111 Bonn


von 15.00 Uhr – 19.00 Uhr




Noch vor zwei Jahren drängten Beratungsunternehmen wie Prognos und Ökoinstitut sowie Politiker z.B. aus NRW darauf, Abfallverbrennungsanlagen zu schließen. Das zunehmende Recycling und der erwartete Rückgang der Bevölkerung führe zu Überkapazitäten. Dieser wiederum zwinge die Betreiber dazu, Grenzkostenpreise aufzurufen, die das Recycling wirtschaftlich uninteressant machen.


Spätestens seit Anfang 2015 werden auch aus der Recyclingbranche Rufe lauter, dass die gestiegenen Abfallverbrennungspreise und die kaum vorhandenen Kapazitäten den Fortbestand der Recyclingwirtschaft gefährden.


Der Zensus 2015 zeigte, dass die Bevölkerungsanzahl in Deutschland unterschätzt wurde. Dazu kommt eine Zuwanderung aus Europa und seit 2015 auch der verstärkte Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland. Auch der Bevölkerungszuwachs in den Städten Deutschlands nimmt zu. Die erwarteten Abfallmengen sind neu zu berechnen.


Die Recyclinganstrengungen führen zwar zu mehr getrennt erfassten Abfallströmen, nicht zwangsläufig aber zu weniger energetisch zu verwerteten Mengen, da ein Großteil der gesammelten Abfälle noch immer als Ersatzbrennstoff verwertet wird.


Die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken hat den Zenit erreicht. Die merit order nimmt zunehmend Kohlekraftwerke vom Netz und ein Ausstieg aus der Kohleverstromung wird angestrebt.


Wachstumspotenzial wird der biologischen Abfallverwertung zugeschrieben. Dies führt zwangsläufig zu weiter steigenden Heizwerten der Restabfälle. Die Durchsatzkapazität der energetischen Verwertungsanlagen droht damit zu sinken.


Viele offene Fragen, auf die wir im Rahmen einer Veranstaltung Antworten geben wollen.


 


Keynote:                     Prof. Martin Faulstich


Leitung
Podiumsdiskussion:   Dipl.-Ing. Thomas Obermeier


Moderator:                  Christoph Schlautmann         Handelsblatt



  1. Diskutanten:               Prof. Martin Faulstich             Cutec Institut GmbH

  2. Dipl.-Ing. Markus Gleis          UBA – Sevilla Prozess wte

  3. Dr.-Ing. Georg Mehlhart        Ökoinstitut

  4. Dipl.-Ing. Eric Rehbock         BVSE

  5. Bernard M. Kemper               CEO eew


Dr.-Ing. Gert Riemenschneider Steinmüller Babcock‎ Gummersbach


 


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


 


Freundliche Grüße


 


 


Thomas Obermeier                                                   Prof. Martin Faulstich



  1. Präsident der DGAW e.V.                                         Cutec Institut GmbH


 


 



DGAW-Fachgespräch am 21.01.2016 in Bonn





Die Teilnahme ist kostenfrei.



LIMITIERTE TEILNEHMERZAHL: max. 50 Personen !



Anmeldungen erbitten wir bis zum


06.01.2016 per E-Mail (info@dgaw.de)






Aktuelle Hinweise

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DGAW-Kunststoff-Newsletter 4: Alleine schafft es keiner - Qualitatives Recycling bedarf enger Kooperation aller Stakeholder

Dipl.-Ing. Thomas Obermeier; Ehrenpräsident DGAW, CEO TOMM+C und Dipl.-Wirt.Ing. Isabelle Henkel; Fachreferentin DGAW, Projektleiterin TOMM+C

Mit folgenden Themen:

• Recyclierfähigkeit
• Streitthema Recyclate: Quantität versus Qualität
• Kampagnen für bessere Mülltrennung
• Gemeinsame Lösungen durch Dialog und Kooperation

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Bild: Pixabay CCO, geralt
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Emotionen alleine retten keine Grindwale – Lösungen müssen her!

DGAW-Stellungnahme zum Spiegel-Titelthema „Mogelpackung“ vom 23.01.2019.

Wir brauchen mehr Sachlichkeit in der Kunststoffdiskussion

Am Montag titelte der Spiegel mit „Mogelpackung – Von wegen Vorreiter: Deutschlands Recycling-System ist Müll“. Auf über 10 Seiten werden so gut wie alle Vorurteile über die Branche, den Export von Abfällen, die Dualen Systeme und die Recyclingquoten, die im letzten Jahr durch die Presse gingen, aneinandergereiht. Gespickt mit emotionalen Bildern und Stories über sich erbrechende und verendende Grindwale.

Ein ähnlicher Artikel folgte am 24.01.2019 in der Süddeutschen Zeitung unter dem Titel „Vermülltes Idyll – Deutscher Plastikmüll verschmutzt Malaysia„.

Die DGAW ist der Meinung, dass Emotionen und „Abfallpopulismus“ das Problem nicht lösen, sondern vielmehr zur Resignation und letztlich zu einem bedauernden „Geht wohl nicht anders – also weiter so“ beitragen. Tatsächlich herrscht aber gerade eine Aufbruchstimmung, ein „yes, we can“ der Recyclingwirtschaft…

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

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DGAW-Kunststoff-Newsletter 3: Steigende Kunststoffproduktion – neue Verwertungswege: Wie sinnvoll ist die chemische Verwertung?

Dipl.-Ing. Thomas Obermeier; Ehrenpräsident DGAW, CEO TOMM+C und Dipl.-Wirt.Ing. Isabelle Henkel; Fachreferentin DGAW, Projektleiterin TOMM+C

Mit dem Weihnachtsgeschäft hat der Handel und der Onlinehandel wie jedes Jahr die höchsten Umsätze des Jahres erzielt. Die Kehrseite sind auch die größten Müll- und Verpackungsberge des Jahres. Neben dem mechanischen Recycling wird der Ruf nach chemische Verwertung aktuell größer: Chemierisen haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen und McKinsey zieht in einer aktuellen Studie eine sehr positive Bilanz, was die Entwicklung des Recycling und der chemischen Verwertung angeht: Zu schön, um wahr zu sein?

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Bild: Pixabay, ColiN00B
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9. Wissenschaftskongress "Abfall- und Ressourcenwirtschaft" 2019, 14.-15. März 2019 in Amberg

Der 9. WIKO findet an der OTH Amberg/Weiden statt. In diesem Jahr ist Herr Prof. Dr. Mario Mocker Gastgeber des Kongresses.

Die Vielzahl der Einreichungen verspricht einen spannenden Kongress mit einem breiten Spektrum an Themen.

Den Programmentwurf finden Sie hier zum Download

Weitere Infos und Anmeldung zum Kongress über unsere Veranstaltungsseite.

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Fachartikel: Kunststoffeintrag in die Umwelt – Millionen von Mikro- und Makroplastikteilen verschmutzen die Umwelt

Dipl.-Ing. Thomas Obermeier; Ehrenpräsident DGAW, CEO TOMM+C und Dipl.-Wirt.Ing. Isabelle Henkel; Fachreferentin DGAW, Projektleiterin TOMM+C

Kunststoffe in der Umwelt, insbesondere in den Gewässern ist bei Makroplastik primär ein „littering“ Problem, wohingegen bei Mikroplastik der Eintrag durch Reifenabrieb überwiegt. Asien und zunehmend Afrika sind die hauptsächlichen Emittenten. Aber auch Europa und Deutschland tragen durchaus auch zur Vermüllung bei. Wir haben die Aufgabe, mit nachhaltiger Abfallwirtschaft die positiven Beispiele für die Metropolen der Welt vor allem in Asien weiter auszubauen...

- EU Kunststoffstrategie: Richtlinie Einwegplastik bestätigt
- Verbindung zwischen Abfall- und Chemikalienrecht
- Grenzüberschreitende Abfallverbringung
- Wie sinnvoll sind Recyclingquoten
- Mikroplastik
- Player im Kampf gegen die Plastikflut: Handel, Verpackungshersteller und andere Ideen für Kunststoffabfälle

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Bild: Pixabay, QuinceMedia
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Fachartikel zum Thema Recyclingquoten von Präsidiumsmitglied Dr. Alexander Gosten

Sind die bestehenden "Recyclingquoten" als politische Zielgröße für den Erfolg der Kreislaufwirtschaft noch zukunftsfähig?

Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen.

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Fachartikel: Kunststoffe im Meer – Kunststoffe auf dem Acker!

Haben wir taugliche Konzepte, um dem Kunststoffeintrag in Gewässer und Böden Einhalt zu bieten?

Stand der Diskussion um die Kunststoffverwertung
Dipl.-Ing. Thomas Obermeier; Ehrenpräsident DGAW, CEO TOMM+C und Dipl.-Wirt.Ing. Isabelle Henkel; Fachreferentin DGAW, Projektleiterin TOMM+C

- EU Kunststoffstrategie
- Selbstverpflichtung der Industrie mit „Plastics 2030 – Voluntary Commitment“ mit Beispielen aus Industrie und Handel
- Kunststoff- und Recyclingforschung, neue Ansätze
- Bewertungskriterien für die Recyclingfähigkeit
- Erfolg haben wir nur gemeinsam
- weltweite UN-Empfehlungen: 10 step roadmap

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Den ergänzenden Beitrag von Dipl.-Ing. Dirk Lindenau, Maritime Engineering & Projecing finden Sie hier.