14. Kölner Abfalltage
Titel
14. Kölner Abfalltage
Datum
08.11.2005
Veranstaltungsort
Köln
Beschreibung
DGAW - 14. Kölner Abfalltage 14. Kölner Abfalltage
"Von 2005 nach 2020 –
Strategien, Konzepte und Lösungen zur vollständigen Verwertung"

Termin: 08. und 09. November 2005

Veranstaltungsort:
Maritim Hotel Köln

Mitwirkung:
DGAW Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V

Kongressbüro und Veranstalter:
Gutke Verlag
Postfach 25 02 53, 50518 Köln
Tel.: 0221-93 20 7 20
Fax: 0221-31 36 37
E-Mail: Gutke-Verlag@t-online.de

Programm, Anmeldung u. weitere Informationen – HTML-Version

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Schirmherrschaft
Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln
Eckhard Uhlenberg, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Initiatoren und Leiter
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Klett, Rechtsanwalt, Köhler & Klett Rechtsanwälte, Köln
Dr. jur. Alexander Schink, Staatssekretär, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, NRW
Dr.-Ing. Helmut Schnurer, Ministerialdirigent, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bonn

Einführung
Der 31.05., das magische Datum für die Abfallwirtschaft, liegt jetzt fast 100 Tage zurück. Es ist deshalb gerechtfertigt, nicht nur Rechenschaft über das Erreichte abzulegen, sondern den Blick auch in die Zukunft zu richten und sich zu fragen: Wohin wird die weitere Entwicklung der Abfallwirtschaft führen?

Das Ziel für Deutschland hat die Bundesregierung mit ihrem Eckpunktepapier vom Februar 2002 ausgegeben:
Auf die Beendigung der Abfallablagerung soll die vollständige Verwertung folgen.

In anderen Staaten werden ebenfalls Konzepte entwickelt, die sich zum Teil allerdings deutlich von den deutschen Vorstellungen unterscheiden.

Jede neue Entwicklung ist dabei in den Rahmen der europäischen Rechtssetzung eingebettet. Aktuell werden auch dort die Weichen für die Abfallwirtschaft neu gestellt. Das betrifft sowohl die Abfallrahmenrichtlinie, die überarbeitet werden soll, als auch eine nachhaltige Abfallwirtschaftspolitik, für die derzeit eine Ressourcen- und Recyclingstrategie erarbeitet wird. Diese Entwicklungen sind für die Zukunft der Abfallwirtschaft von besonderer Bedeutung, geht es hierbei doch sowohl um technische Lösungsansätze als auch um organisatorische Fragen.

Die 14. Kölner Abfalltage wollen diese neuen Entwicklungen aufgreifen und die Frage stellen, wie sich die Abfallwirtschaft in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird und was getan werden muss, um das Ziel der vollständigen Verwertung zu erreichen.

Dazu soll im 1. Abschnitt mit einer Bestandsaufnahme der nationalen Entwicklung und vergleichbarer Entwicklungen in einem anderen Mitgliedsstaat der europ%E4ische-abfallpolitik-080519_final_11-06-2008_1287067519.pdfäischen Union begonnen werden. Dargestellt werden soll weiter der Stand der Arbeiten der Kommission an der Konkretisierung der Ressourcen- und Recyclingstrategie.

Im 2. Abschnitt soll dann die Frage behandelt werden, welche Potenziale es für eine Steigerung der stofflichen und energetischen Verwertung gibt. Einbezogen werden sollen die Abfallerfassung, die Abfallaufbereitung, die thermische Behandlung/Mitverbrennung von Abfällen und die Vorbehandlung. Auch die Kostenfolgen sollen beleuchtet werden.

Eine vollständige Verwertung ist ohne Beiträge der Wirtschaft nicht denkbar, die der Produktverantwortung unterliegt. Deswegen soll der 3. Abschnitt am zweiten Kongresstag mit einer kritischen Wertung der Produktverantwortung beginnen. Nach Behandlung eines konkreten Beispiels sollen auch dafür Verwertungspotenziale aufgezeigt werden.

Im 4. Abschnitt werden dann unter Berücksichtigung auch der rechtlichen Fragestellungen die organisatorischen und ökonomischen Fragestellungen einer vollständigen Verwertung näher betrachtet. Abschließend soll nach den Realisierungschancen dieser Lösungen in der neuen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages gefragt werden.

Als Referenten konnten wiederum durch Erfahrungen ausgewiesene und in der Fachdiskussion hervorgetretene Experten gewonnen werden.

Die Organisation liegt in den bewährten Händen von Frau Kirsten Gutke und ihrer Mitarbeiter. Die fachliche Gestaltung und Leitung des Kongresses obliegt wie in der Vergangenheit den Initiatoren.