Bayerische Umwelt -und Entsorgungstechnologie als Innovationstreiber
Kategorie
Datum
28.05.2008
Titel
Bayerische Umwelt -und Entsorgungstechnologie als Innovationstreiber
Beschreibung
Während der IFAT 2008 fand in München die gemeinsame Veranstaltung von DGAW und VBS statt, auf der bayerische Firmen ihre Umwelttechnologien und neueste Entwicklungen vorstellten. Die DGAW wurde von ihrem Geschäftsführer Herrn Dr. Mönnig, der VBS von seinem Vizepräsidenten Herrn Kirsch vorgestellt, die die Referenten begrüßten.



Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Herrn Staatssekretär Dr. Marcel Huber (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz). Er betonte die erfreuliche Entwicklung der Umwelttechnologien in Bayern und ihre erheblichen Zukunftschancen.

Das Ministerium begleitet diese Entwicklung wohlwollend und will weiterhin Akzente setzen.



Herr Oppmann, (FAUN Umwelttechnik) berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Aufbauten. Speziell wurde die Kehrmaschine Viajet 6 Filtair vorgestellt, mit der die Feinstaubemission in Innenstätten reduziert wird.

Herr Meißner, der Firma Meiller, stellte das Kipperprogramm vor, wo die Ziele, Stabilität, Zuverlässigkeit, geringes Bauvolumen bei hohem Frachtvolumen und Gewicht in sich konkurrierend sind. Für neue Auflagen an Sicherheitstechnik ist man gerüstet.



Herr Eickhoff, (Firma Martin) informierte über die Erfolge des mittelständischen Familienunternehmens, das inzwischen ca. 30 % der weltweiten Müllverbrennungskapazität errichtet hat. Die aktuellen Entwicklungen gehen in Richtung erhöhter Energieeffizienz und weiter gesteigerter Verfügbarkeit.



Herr Schreck, (Schreck Filtertechnik, Vließstoffe) informierte über ein innovatives System zum Auffangen von Feststoffen und Schwermetallen aus Niederschlagswasser in Versickerungsanlagen, um eine Kontamination im Grundwasser nachhaltig zu vermeiden.



Herr Belz, (BellandVision) berichtete über den Verkauf des Firmenteils zur Organisation der Verpackungserfassung und –verwertung an die Firma Sita Deutschland.

In der Firma ist die Entwicklung von speziellen Kunststoffen verblieben.

Über eine Lösung können diese Kunststoffgrundstoffe rein zurückgewonnen werden und für den ursprünglichen Verwendungszweck wieder eingesetzt werden.



Herr Dr. Rothe informierte über neue Entwicklungen bei MAN, insbesondere an die Anpassung der Motoren an die Emissionsgrenzen Euro V und weiterführend Neben motorischen Maßnahmen werden für zukünftige Grenzwerte zusätzliche Reinigungsmaßnahmen im Abgastrakt notwendig, wodurch der frühere Schalldämpfer zunehmend eine „chemische Fabrik“ wird.



Mit den sieben Vorträgen wurde ein beeindruckender Einblick in die Vielfalt Bayerischer Umwelttechnik aufgezeigt. Es unterstrich die führende Stellung, die sie auf dem Weltmarkt einnimmt.