Fachveranstaltung „Akzeptanz – ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“
Kategorie
Datum
19.06.2009
Titel
Fachveranstaltung „Akzeptanz – ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“
Beschreibung

Fachveranstaltung „Akzeptanz – ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“



und außerordentliche Mitgliederversammlung am 19.06.2009 in Berlin







Am 19.06.2009 fand im Rahmen des Kongresses „Besser Nutzen für eine zukunftsfähige Welt“ am Berliner produktionstechnischen Zentrum die DGAW-Fachveranstaltung „Akzeptanz – ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“ statt.





Unter der erfahrenen Tagungsleitung von Herrn Dr. Gosten (BSR) informierte Herr Dr. Kossakowski (IST) über die Betreuung von Infrastrukturmaßnahmen bei Bahn, Braunkohle und Flughafen. Er erläuterte an vielen Beispielen, was Antragsteller alles falsch machen können und somit selbst wesentlich zum Scheitern ihrer Projekte beitragen können. Angreifbar gestaltete Antragsunterlagen sind erheblich aufwändiger wieder zu korrigieren als von vornherein jemanden Erfahrenen mit der Durchsicht der Unterlagen zu beauftragen.





Herr Buchholz (Remondis) brachte seine vieljährigen Betriebserfahrungen auf den Punkt: Wir wollen etwas vom Kunden, der Kunde in den seltensten Fällen etwas von uns. Er empfiehlt, sich mit den Vorstellungen und Bedürfnissen des Kunden vorrangig auseinander zu setzen, um Akquisiteure im richtigen Alter und einer angepassten Mentalität auszusenden.





Frau Dirks (Prognos AG) informierte über Chancen und Risiken der „Kommunikativen Planung“ im Infrastruktursektor. Den zahlreichen Teilnehmern wurde eindrücklich der Werkzeugkasten vorgestellt, der begleitend zur Planung von Abfall- oder Energieanlagen, eingesetzt werden kann. Sie sieht in einem proaktiven und transparenten Dialog das zeitgemäße Vorgehen, um Projekte einvernehmlich in der Planungsregion verankern zu können.





Herr Dr. Mönnig (Berater) erinnerte daran, dass das Schaffen von Akzeptanz eine elementare Führungsaufgabe ist, die leider von zu vielen vergessen wird. Viele finanzielle, technische oder rechtliche Fragen sind delegierbar. Durch strukturiertes Vorgehen und Kooperation mit erfahrenen Mitarbeiten bzw. Partnern sind bei Projekten und Veränderungen hohe Zustimmungswerte zu erreichen.





Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Thesen der Referenten teilweise kontrovers diskutiert. Einig waren sich jedoch alle, dass auch beste Ideen ohne Akzeptanz scheitern.





Auf der anschließenden außerordentlichen Mitgliederversammlung im Garten des Präsidenten in Zehlendorf hatte sogar Petrus ein Einsehen. Er hielt sich nicht an die Wettervorhersage mit Regen und Kälte, obwohl hierfür Vorsorge getroffen war, vergnügten sich die zahlreichen Gäste bei sehr guten Gesprächen und einer spontan eingelegten Wohltätigkeits-Tombola.